Zum Inhalt springen
© energiekonsens

Mehr unverpackt

Ganze 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsmüll sind alleine in Deutschland im Jahr 2018 angefallen. [1] Ein Teil davon wird zwar recycelt, doch ein Großteil wird verbrannt oder in andere Länder exportiert. Dabei entsteht eine Menge CO₂. Außerdem landet immer mehr Plastik in der Natur, wo vor allem Mikroplastik zu einer zunehmenden Belastung für unsere Umwelt und besonders unsere Meere wird. Doch mit ein paar kleinen Tipps kannst du im Alltag schon eine Menge Müll vermeiden: Ein Tipp, den mittlerweile die meisten schon ganz automatisch umsetzen: Nimm deinen Rucksack, Korb oder Beutel mit zum Einkaufen. So musst du keine Tüten an der Kasse kaufen, denn auch Papptüten haben eine schlechte Klimabilanz.

  • Obst und Gemüse muss nicht extra verpackt werden, sondern kann lose oder in wiederverwendbaren Gemüsenetzen mitgenommen werden
  • Einen Coffee-to-go oder ein leckeres Mittagessen zum Mitnehmen? Bring deinen eigenen Becher oder Dose mit.
  • „Unverpackt-Läden” setzen ein klares Zeichen für gesellschaftliche Veränderungen und geben dir die Möglichkeit, ganz ohne Verpackungen einzukaufen.
  • Mittlerweile bekommst du dort eine riesige Bandbreite an Produkten: von abfüllbaren Haferflocken, Nudeln und Kichererbsen über Gewürze und Süßigkeiten bis zu Putzmitteln.
  • Auch gibt es hier viele Artikel, die es dir im Alltag leichter machen Müll zu reduzieren.
  • Immer mehr Supermärkte und die meisten Biomärkte bieten einen Teil ihres Sortiments ebenfalls plastikfrei an.

Klar, komplett auf Verpackungen zu verzichten, ist fast unmöglich, aber jede*r kann achtsam mit Ressourcen umgehen. Greif bei deinem nächsten Einkauf doch auch mal zu Beutel, Glas und Bottich – für weniger Müll und mehr Umweltschutz!

Hier findet ihr Unverpacktläden in Bremen und Bremerhaven:

Weitere Läden mit unverpacktem Teilsortiment:


[1] tagesschau.de/inland/gesellschaft/verpackungsmuell-111.html