Mehr abschalten

Mit vielen kleinen Tipps lässt sich für Privathaushalte einiges an Strom einsparen. Das lohnt sich nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für das Klima. Auch wenn der Anteil erneuerbarer Energien stetig wächst, wird doch ein Großteil unseres Strombedarfs mit der Verbrennung fossiler Energieträger gedeckt – dabei entstehen große Mengen CO₂. Der Wechsel von Kohle und Gas zu Solarenergie, Wind- und Wasserkraft liegt zu großen Teilen in der Verantwortung von Politik und Energieanbietern. Um den aktuellen Strombedarf nachhaltig zu decken, sind bereits große Anstrengungen zum Ausbau Erneuerbarer notwendig. Expert*innen gehen aber davon aus, dass unser Strombedarf beispielsweise aufgrund von E-Mobilität und elektrischen Heizungssystemen deutlich wachsen wird. Daher können auch wir einen Beitrag leisten, indem wir nur dort Strom nutzen, wo wir ihn auch brauchen und möglichst effizient mit der Energie umgehen.

In der Küche

  • Stelle deinen Kühlschrank richtig ein: bei sieben Grad bleiben deine Lebensmittel frisch, eine niedrigere braucht nur mehr Strom.
  • Lasse zubereitete Speisen immer komplett auskühlen, bevor du sie im Kühlschrank stellst und öffne die Tür von Kühl- und Gefrierschrank nur so kurz wie möglich.
  • Auf dem Herd immer den passenden Topf nutzen und mit Deckel kochen. Bei vielen Gerichten kannst du den Herd schon früher ausstellen und die Restwärme nutzen. Auch der Backofen muss nicht immer komplett vorgeheizt werden, sondern die Wärme kann direkt genutzt werden.
  • Lust auf eine Tasse Tee? Dafür die richtige Menge im Wasserkocher erwärmen. Wasser im Wasserkocher zu erhitzen ist sparsamer als auf der Herdplatte.
  • Wenn vorhanden nutze das Eco-Programm deiner Geschirrspülmaschine, das braucht zwar etwas länger, aber das Geschirr wird genauso sauber – auch ohne Vorspülen.

 

Beim Waschen

  • Auf niedrigen Temperaturen waschen und die Maschine voll machen. Eine Wäsche auf 30 Grad braucht bis zu 40 Prozent weniger Strom als eine 40 Grad Wäsche. Das ist schonender für deine Kleidung und sie wird trotzdem sauber. Wenn vorhanden, dann wähle auch hier das Eco-Programm.
  • Besonders im Sommer die Wäsche aufhängen und nicht den Trockner nutzen, der ist ein wahrer Stromfresser.

 

Allgemein

  • Feierabend im Homeoffice? Wenn du deine Geräte mit einer Steckerleiste verbindest, kannst du direkt Monitor, Computer und Drucker vom Strom trennen und lässt sie nicht im Stand-by Modus weiterlaufen.
  • Auch für TV, Spielekonsole und Soundbar lohnt sich eine abschaltbare Steckerleiste: das spart durchschnittlich ca. 25 kg CO2 und 22 € Stromkosten pro Jahr.
  • In der Nacht brauchst du kein Internet? Bei vielen Routern dein WLAN über eine Zeitschaltuhr über Nacht ausschalten. Spätestens wenn du länger nicht zu Hause bist, lohnt es sich den Router auszuschalten.
  • Helligkeiten von Monitoren und vom Fernseher richtig einstellen. Oft sind diese unnötig hell und benötigen deswegen mehr Strom.
  • Und zu guter Letzt der Klassiker: alte Glühlampen gegen Energiesparlampen oder LEDs austauschen! Diese verbrauchen 80-90% weniger Energie.

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